Pflegewohnhaus Leopoldstadt

Wettbewerb 1.Platz

Fertigstellung: 2009

Einzelne Zimmer werden zu „Häusern“ zusammengefasst und diese nach städtebaulichen Kriterien angeordnet – so kann eine Pflegestationen wie ein Dorf erlebt werden

lichtdurchflutete Erschließung mit differenzierter Farbgestaltung

Zimmer als „Häuser“ sind in Fassaden ablesbar

Das Konzept dieses Pflegewohnhauses in Wien Leopoldstadt sieht ein „Haus-im-Haus-System“ vor: Durch die Ausgestaltung der Zimmergruppen als einzelne freistehende Baukörper in verschiedenen, hellen und freundlichen Farben wird versucht, ein für die Bewohner:innen ansprechendes Ambiente zu schaffen und einen spitalsähnlichen Charakter zu vermeiden.

Auch hier entsteht eine „vertikale Stadtlandschaft“, die Zimmer werden als „Häuser“ (mit Blickbeziehungen nach Innen und Außen), die Gänge als lichtdurchflutete „Straßen“ und „Plätze“ interpretiert. Durch die unterschiedliche Farbigkeit wird den Bewohner:innen das Wiedererkennen ihrer Zimmer erleichtert, Fenster zu den Gangbereichen sollen auch bettlägrigen Bewohner:innen eine Teilnahme am Stationsleben ermöglichen.

Ort

1020, Wien

Status

fertiggestellt 2010

Bauträger

GESIBA

Nutzer

KAV

Freiraumplanung

AUBÖCK + KÁRÁSZ

Fotografie

Manfred Seidl, WUP architektur

Projektteam

Andreas Gabriel, Bernhard Weinberger