
Volksschule Breitenleer Straße
Fertigstellung: 1997
Eine Schule als Atriumhaus – jede Klasse mit eigenem Innenhof als Freiklasse


Innenhöfe zwischen den Klassenräumen









Der Planung der Schule ging eine intensive Auseinandersetzung mit den Gegebenheiten in Breitenlee an der nordöstlichen Wiener Peripherie voraus.
Die Siedlungsstruktur, das Netz der Straßen und Wege, die umliegenden Höfe und das Grünland bilden den Hintergrund für dieses eingeschossigen Schulbau in Form eines Atriumhauses, dessen innere Organisation vor allem dem Anspruch gerecht werden soll, für die Schüler:innen ein geschütztes und zugleich offenes, kommunikatives (Lern)ambiente zu schaffen.
Das Gebäude beinhaltet einen, von fünf Innenhöfen unterbrochenen Komplex mit einer klaren Folge von Räumen und breiten Verbindungswegen. Die Innenhöfe und Klassen werden durch ein gemeinsames offenes Wegesystem erschlossen. Der Turnsaal schirmt den Schulvorhof sowie das dahinter liegende Schulgebäude von der Straße ab.
Mit seiner starken Außenorientierung hin zu den baulich gefassten Freiräumen im Wechselspiel zwischen geschlossenen und transparenten Wandscheiben schafft dieses Schulgebäude die idealen Bedingungen für einen ungestörten, lebendigen Schulalltag.
