
Wohnbau Eibengasse G
Bauträgerwettbewerb 1.Platz
in Planung
KunterBuntesGrätzl – Die Vielfalt an mitwirkenden Menschen und Perspektiven erzeugt einen Mehrwert auf allen Ebenen, dem Quartier, dem Grätzl und in den Häusern, bis in die Wohnungen.





Quartiersentree
Inklusives Erdgeschoss
Raum für Gemeinschaft
Vielfältiges Wohnangebot






Resilientes Traggerüst
Durchgehendes konstruktives Grundprinzip: statisch optimiertes Stahlbetonskelett mit geringen Spannweiten im Raster ± 3,50 x 3,50 m, ausgesteift über die Stiegenkerne. Schlanke Stahlbetondecken direkt auf Stahlbetonstützen. Weitgehender Einsatz von Beton mit bis zu 70% reduziertem Klinkeranteil. Punktförmige Lastabtragung bis ins UG.
Adaptives Baukastensystem
Nicht tragende Außenwände je nach Gebäudeklasse in Mauerwerk oder Holzrahmenkonstruktion. Die Fassade spiegelt die tragende Struktur wider und bildet ein programmierbares Kleid für die Begrünung, Beschattung, Balkone und Erker. Das System macht das Gebäude langlebig, flexibel sowie ökologisch. Angestrebt wird ein ressourcenschonender Umgang mit Materialien und eine leichte Trennbarkeit der Baustoffe zugunsten einer geringen Umweltbelastung.





Neben der programmatischen Vielfalt ist die Leistbarkeit ein wesentliches Leitmotiv des Projektes. Durch konsequente Reduktion, durch Materialeffizienz, durch den Verzicht auf unnötigen Aufwand wird räumlicher Mehrwert und ein großer Spielraum für kostengünstiges Wohnen ohne Qualitätsabstriche geschaffen. Hochwertige Freiflächen, großzügige Gemeinschaftsbereiche und gut nutzbare Wohnungen.
Das konstruktive Rückgrat der Häuser ist bewährt und robust. Das statisch optimierte STB-Traggerüst besteht nur aus Stützen und 16cm starken Deckenplatten und durch den engen Raster kann auf Unterzüge verzichtet werden. Durch die schlanke Deckenkonstruktion können wir mehr Raumhöhe bieten und damit Gebäude, die nutzungsoffen bleiben können.
Nichttragende Außenwände in Holzrahmenkonstruktion bzw. Mauerwerk. Davor bzw. dazwischen setzen wir ein schlankes „programmierbares Klima-Kleid“ – dieses Klimakleid kann die privaten Freiflächen aufnehmen. Es dient als Sonnenschutz, der Beschattung, als Rankgerüst und Träger für Pflanzelemente. Im Materialverbrauch bleibt das Kleid dabei sehr zart. Es ist kein tragender Fasadenraster, sondern eine vorgehängte filigrane Konstruktion. So entsteht eine klimafitte Fassade, die langlebig ist und flexibel bleibt.
Nutzungsflexible Wohnungstypologien mit einer freistehenden Nasszelle, die die kompakten Wohnungen großzügig macht. Das „freie Zimmer“ bietet einen dauerhaften räumlichen Mehrwert, das als Raumreserve – nutzungsoffene Raumteile, die zwischen Zimmer und Freiraum changieren. Diese Raumerweiterungen können sowohl als Extrazimmer, als auch als Loggia genutzt werden. Es gibt zudem Typologien für Wohnen und Arbeiten, miteinanderverbundene Wahlfamiliencluster, studentisches Wohnen und Cluster für Senior:innen-WGs.
Alles ist möglich, nichts ist fix. Dasselbe Raster nimmt unterschiedliche Programme auf und so bleiben die Häuser über den gesamten Lebenszyklus anpassbar.
