
Wohnbau München-Riem
Fertigstellung: 2011
Eine vertikale Stadtlandschaft als Rahmenwerk für sich ständig verändernde Lebensstile – offene Laubengänge bilden dabei den „Parzellenweg“ mit Vorgärten zu den Wohnungen






„Vorgarten“ als Wohnungszugang und Kommunikationsfläche






Dieser Wohnbau wird als vertikale Stadtlandschaft entwickelt, als ein Rahmenwerk, das unterschiedlichen und sich ändernden Lebensstilen und -formen angemessenen Raum bietet. Jedes Geschoss wird als Bauland betrachtet, übereinander gestapelt ergibt das ein mehrgeschossiges Wohnhaus. Jedes Geschoss wird über eine „Straße“, einen „Parzellenweg“ erschlossen. Baulich umgesetzt wird dies in Form von übereinander liegenden, offenen Laubengängen, die über ein zentrales Stiegenhaus erschlossen werden.
In einem regelmäßigen Raster wurden über die gesamte Länge tragende Kerne positioniert, in denen sich jeweils die Wohnungszugänge, die Küchen und die Nasszellen befinden. Zwischen diesen Kernen erweitert sich die Laubengangfläche jeweils zu einem „Vorgarten“, der zugleich als Wohnungszugang, Loggia und Kommunikationsfläche dient. Durch die Positionierung von Fluchttreppenhäusern an den Enden des Laubenganges stellen sich keine brandschutztechnischen Anforderungen an die Verglasungen, dies ermöglicht eine großzügige Belichtung der Wohnungen, die alle beidseitig orientiert sind. Auch sämtliche Bäder können natürlich belichtet werden.
Status
fertiggestellt 2011
Programm
48 Wohneinheiten, Bewohner:innentreff
Bauträger
GEWOFAG
Freiraumplanung
Kern Landschaftsarchitektur
Fotografie
WUP architektur
Auszeichnungen
Bauherrenpreis 2012
nominiert für den österr. Baupreis 2010/2011
Projektteam
Andreas Gabriel, Bernhard Weinberger
