Der erweiterte (private) Wohnraum im Freien
Balkon, Loggia oder Terrasse – selbst eine kleine Geste bewirkt einen großen Mehrwert
Gerade im städtischen Umfeld sind private Freiflächen wichtige Bestandteile qualitativ hochwertigen Wohnens, die nicht zuletzt durch die Erfahrungen der Pandemie enorm aufgewertet wurden. Dementsprechend spielt die Auseinandersetzung mit der Multifunktionalität und dem sozialen und ökologischen Mehrwert solcher Flächen für uns eine immer wichtigere Rolle und wird – als großzügige Terrasse, privater Vorgarten, als Austritt vor jedem Fenster einer Wohnung etc. – in unseren Projekten in ganz unterschiedlichen Varianten immer wieder neu ausformuliert.
Der Balkon, die Loggia als zusätzliche Nutzfläche: Werden Freiflächen ergänzend als „Zimmer im Freien“ gedacht, erweitert sich das Wohnen einfach und ohne großen Aufwand nach außen – etwa als offener, dennoch geschützter Rückzugsort mit Ausblick oder als „Schrebergarten“ – mit eigenem Pflanztrog und „Gartenhütte“.
Auch das sanfte Ineinandergreifen von öffentlichen und halbprivaten bzw. privaten Freiflächen kann die Qualität der Freiräume positiv beeinflussen. Die Wohnungen erhalten zusätzlichen, gestaltbaren Raum, fließende Übergänge von innen nach außen erzeugen mehr Offenheit – sowohl in räumlicher als auch sozialer Hinsicht.
Ein besseres Mikroklima, Erholung im Freien, „Garteln“ direkt vor der Haustür: begrünte Freiflächen verbinden einen klimatischen Nutzen mit gesundheitlichen und sozialen Vorteilen. Mit nur einem Schritt tritt man hinaus ins Grüne: in die „Gartenlaube“, auf die „grüne“ Brücke oder sogar in den eigenen Garten.








